Gollowitzer

Austria-Boss zu Derby-Eklat: "Folgen Rapid hier nicht"

Rapid muss in den nächsten drei Jahren im Derby auf Gästefans verzichten, wünscht sich das auch von der Austria. Das sagt Kurt Gollowitzer dazu.
Sport Heute
02.03.2026, 07:59
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Pyrotechnik auf Tribünen und Spielfeld! Für diese jüngsten Ausschreitungen seiner Problemfans im 348. Wiener Derby bei der Austria muss Rapid die nächsten drei Jahre auf Gästefans in Favoriten verzichten. Rapid-Boss Alexander Wrabetz äußerte den Wunsch, dass daher in Zukunft auch die "Veilchen" auf ihren Anhang in Hütteldorf verzichten würden. Freiwillig. Aleksandar Dragovic erteilte diesem Ansinnen im "Heute"-Gespräch bereits eine Absage. Jetzt bezieht auch Klub-Präsident Kurt Gollowitzer dazu Stellung.

"Austria-Fans vorbildlich"

"Unsere Anhänger haben sich beim letzten 2:0-Heimsieg vorbildlich verhalten, warum sollten wir sie jetzt dafür bestrafen? Nein, wir folgen Rapid in diesem Fall nicht", sagt Gollowitzer zur "Krone". Nachsatz: "Vor dem nächsten Derby in Hütteldorf werde ich aber sicherlich das Gespräch mit unserer Fanszene suchen."

117 Anzeigen im Wiener Derby

Für die Pyro-Ausschreitungen im letzten Derby erhielt Rapid neben dem Verbot der Gästefans bei der Austria auch eine Sektorensperre im Allianz-Stadion für drei Top-Heimspiele und eine Geldstrafe von 100.000 Euro. Die Austria muss 48.400 Euro zahlen.

Das Spiel wurde vom Schiedsrichter für rund zehn Minuten unterbrochen. Die Austria gewann das Spiel 2:0. Zwei Personen wurden laut Polizeiangaben durch pyrotechnische Gegenstände verletzt, außerdem gab es 117 Anzeigen – 21 strafrechtliche und 96 verwaltungsrechtliche.

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