"Nicht bundesligatauglich"

Nach 0:4-Abfuhr: Neuer Trainer für ÖFB-Legionär?

Nach dem 0:4 in Stuttgart wackelt Wolfsburg-Coach Daniel Bauer. Ein Ex-Erfolgstrainer soll ÖFB-Legionär Patrick Wimmer aus der Krise führen.
Sport Heute
02.03.2026, 07:33
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In Wolfsburg brennt der Hut. Nach der 0:4-Abfuhr beim VfB Stuttgart steckt der VfL tief im Tabellenkeller der deutschen Bundesliga fest – und der Trainersessel von Daniel Bauer wackelt gehörig.

Laut einem Bericht des "kicker" gibt es beim Verein von ÖFB-Legionär Patrick Wimmer ernsthafte Überlegungen, noch in dieser Saison ein zweites Mal den Coach zu wechseln. Mitten im Abstiegskampf könnte ausgerechnet ein alter Bekannter übernehmen: Dieter Hecking.

DFB-Pokal und Supercup geholt

Der 61-Jährige trainierte die Wölfe bereits von 2013 bis 2016 – und das höchst erfolgreich. In dieser Zeit holte er mit Wolfsburg den DFB-Pokal und den Supercup. Erst im September des vergangenen Jahres war Hecking beim Zweitligisten VfL Bochum entlassen worden.

Für Wimmer und Ersatzgoalie Pavao Pervan wäre es der nächste Trainerwechsel binnen weniger Monate. Bauer hatte das Amt erst im November von Paul Simonis übernommen, doch die Bilanz ist ernüchternd: In 14 Spielen setzte es acht Niederlagen, zuletzt blieb Wolfsburg sieben Mal in Folge sieglos.

"Kultur des Klubs nicht bundesligatauglich"

"Fakt ist, dass wir viele Strukturen ändern müssen, dass die Atmosphäre, die Kultur innerhalb des Klubs aktuell auch nicht bundesligatauglich ist. Dass wir ein anderes Mindset in der gesamten Struktur reinbekommen müssen", sagte der angeschlagene Bauer bei DAZN.

Trotzdem gibt sich der 43-Jährige kämpferisch. Nach der Pleite in Stuttgart betonte er, er sei "total bereit und willens, den Weg bis zum Ende zu gehen".

Ob ihm die Klubführung diese Chance noch gibt, ist offen. Klar ist: Im Nordduell gegen den Hamburger SV am Samstag steht Wolfsburg massiv unter Druck. Ein Sieg ist Pflicht - sonst könnte es schnell gehen.

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