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Austria droht eigenem Investor mit Millionen-Klage

Die Wiener Austria und Investor Insignia streiten weiter heftig. Nun überlegen die Veilchen sogar eine Klage über sieben Millionen Euro.

Phillip Platzer
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Der Geld-Streit in Favoriten geht in die nächste Runde.
Der Geld-Streit in Favoriten geht in die nächste Runde.
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Laut Austria-Vorstand Gerhard Krisch wurden die versprochenen Millionen immer noch nicht überwiesen, auch die Suche nach potenten Sponsoren verlief im Sand. In der Zwischenzeit wirft der Investor Krisch fehlendes "Know How" vor, die Veilchen streichen den Insignia-Schriftzug vom Trikot.

"Die meisten Menschen wissen nicht, worum es da im Detail geht, die Verträge sind hochkomplex. Im Dezember müssen wir entscheiden, ob wir die Garantie einklagen", sagt Krisch bei der Krone. Die Zeichen stehen auf Trennung, im Geld-Streit geht es immerhin um satte sieben Millionen Euro.

    Nachdem die Wiener Austria auf den letzten Drücker doch noch die Lizenz für die Saison 20121/22 erhalten hatte, stellen sich die "Veilchen" neu auf. Die Saison 2021/22 in Bildern.
    Nachdem die Wiener Austria auf den letzten Drücker doch noch die Lizenz für die Saison 20121/22 erhalten hatte, stellen sich die "Veilchen" neu auf. Die Saison 2021/22 in Bildern.
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    "Wir planen nicht mehr mit Zahlungen von ihnen. Wir versuchen jetzt den Reputationsschaden geringstmöglich zu halten", erklärt der Austria-Vorstand.

    Im Hintergrund laufen Verhandlungen mit weiteren Investoren. Die Austria benötigt dringend Geld, um die Bundesliga-Lizenz zu bekommen.

      Die größten Austria-Spieler aller Zeiten
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