Am 6. März 2022 absolvierte Marko Raguz seine letzte Partie in der österreichischen Bundesliga. Dann kam ein Kreuzbandriss, damals noch als LASK-Profi, und für den 25-Jährigen begann eine lange Leidenszeit.
Nach der Knieverletzung wechselte der Oberösterreicher für 1,3 Millionen zur Wiener Austria. Dort plagten den Stürmer Adduktorenprobleme, die er bis heute mit sich herumschleppt. Jetzt gibt er auf "Viola TV", dem hauseigenen Sender der Favoritner Einblicke in seinen Weg zurück.
Die Schmerzen im Adduktorenbereich wurden immer stärker. "Ich habe dann auch noch unter Schmerzen und mit Schmerzmitteln gespielt, bis es irgendwann nicht mehr gegangen ist", sagt Raguz.
Und weiter: "Dann sind leider sehr viele Versuche mit verschiedenen Sport-Rehas gekommen, die mich nicht dorthin gebracht haben, wo ich hinwollte. Im Gegenteil, es ist eigentlich immer schlimmer geworden."
Mittlerweile kann der 25-Jährige zumindest wieder leichtes Training absolvieren. Über die mentalen Herausforderungen der letzten fast zwei Jahre meint Raguz: "Ich habe mir nie erwartet, dass das einmal so ausarten kann. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir jeden Tag super geht. Es ist natürlich nicht lustig. Ich kämpfe jeden Tag und gebe jeden Tag mein Bestes."
Der Stürmer fügt noch an: "Am Ende wird sich das auszahlen."
Über ein mögliches Comeback will der Austria-Stürmer noch nicht sprechen, hat aufgrund der zahlreichen Rückschläge gelernt, wie er damit umzugehen hat. Der Grieskirchner erklärt: "Das haben wir schon ein paar Mal gehabt, dass wir Ziele für ein Comeback hatten. Die Sommervorbereitung ist für mich jetzt das große Ziel, dass ich dort bei der Mannschaft bin und bei einhundert Prozent bin."