Violette Krisenstimmung

Austria völlig am Boden – 0:1-Pleite und Letzter

Die nächste Niederlage für die Wiener Austria. Im Bundesliga-Nachtragsspiel setzte es eine 0:1-Pleite gegen die WSG Tirol.
Sport Heute
02.09.2026, 20:21
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Drew Murray versetzte den Veilchen in der 65. Minute einen Stich ins Herz, drückte den Ball zum 1:0-Erfolg für die Tiroler über die Linie. In einer mageren Partie war den nervös wirkenden Veilchen wenig eingefallen, blieb nur viel Stückwerk ohne große Offensivgefahr.

Damit bleiben die Wiener weiterhin am Tabellenende mit drei Zählern auf dem Konto, während die WSG mit nun sieben Punkten auf Platz fünf der Tabelle klettert. Die Austria wartet jedenfalls seit 16. August auf einen vollen Erfolg.

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Austria-Umfaller gegen WSG Tirol

Austria-Trainer Stephan Helm krempelte seine Aufstellung gegenüber der klaren 1:4-Pleite bei Red Bull Salzburg gleich an sechs Positionen um, bloß Keeper Samuel Sahin-Radlinger, Abwehr-Ass Aleks Dragovic, Top-Talent Vasilije Markovic, Rechtsaußen Reinhold Ranftl und Stürmer-Ass Johannes Eggestein blieben in der ersten Elf, Kapitän Manfred Fischer kam in die Startelf zurück. WSG-Trainer Philipp Semlic bot dieselbe Elf wie beim 4:0-Kantersieg über Austria Lustenau auf.

Doch zunächst brauchten die Veilchen sichtlich, um sich zu finden. Gefährlich wurde es lange nicht. Ein zu zentraler Ranftl-Abschluss (38.) war der einzige Schuss im ersten Durchgang. Aufseiten der Gäste traf Marc Strieding an der zweiten Stange stehend nach einem Eckball nur Aluminium, war etwas überrascht (25.). Sahin-Radlinger hatte in der 37. Minute in höchster Not gegen Nikolai Baden Frederiksen parieren müssen. Kurz vor dem Pausenpfiff war es ruppig geworden. Auch, weil Markovic im Strafraum zu Boden gegangen war, die Pfeife von Referee Harald Lechner aber zurecht stumm blieb (45.).

Ähnlich ausgeglichen verlief dann die zweite Halbzeit, in der die Austria versuchte, schneller in die Tiefe zu kommen, die WSG mit dem eingetauschten Rückkehrer Matthäus Taferner dagegen hielt. Und in der 65. Minute über den Führungstreffer durch Murray jubelte. Der drückte den Ball aus kurzer Distanz nach einem Corner, den Marco Boras in Richtung Tor geköpfelt hatte, noch über die Linie. Ein Pfeifkonzert folgte am Verteilerkreis.

Während die Wiener in der Schlussphase noch einmal alles nach vor warfen, gingen defensiv große Lücken auf. Thomas Goiginger haute den Ball so ins Außennetz (77.), Michael Olakigbe knallte drüber (83.). In den letzten Minuten ging sogar Keeper Sahin–Radlinger mit nach vor. Torgefahr war aber Fehlanzeite. Derweil sangen die violetten Fans: "Wir wollen die Austria sehen."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.09.2026, 20:24, 02.09.2026, 20:21