Nach seiner fixen Rückkehr zum LASK spricht Sasa Kalajdzic erstmals ausführlich über die Gründe für seine Entscheidung. Trotz Möglichkeiten im Ausland entschied sich der 29-Jährige bewusst für Linz. "Die Frage war, was ist wichtig in meinem aktuellen Fall: Stabilität und Konstanz", erklärt der ÖFB-Teamstürmer.
Eine wichtige Rolle spielte dabei auch Ralf Rangnick. Kalajdzic steht mit dem Teamchef in engem Austausch und holte sich dessen Meinung ein. "Er hat gesagt, dass ihm die Idee sehr gefällt", verrät der Angreifer. Auch die Zusammenarbeit mit Trainer Dietmar Kühbauer und die Aussicht auf regelmäßige Spielzeit überzeugten Rangnick. "Er hat mich darin bestätigt", so Kalajdzic.
Nach drei Kreuzbandrissen will der Zwei-Meter-Mann vor allem wieder dauerhaft seinen Rhythmus finden. Angebote und Gespräche aus Europas Topligen habe es gegeben, beim LASK weiß Kalajdzic aber genau, was ihn erwartet. Dazu kommt die Champions League. "Nicht ausschlaggebend, aber natürlich ein riesiger Pluspunkt", nennt er die Königsklasse.
Den historischen Einzug der Linzer hatte Kalajdzic noch in England verfolgt. Beim 5:1 nach Verlängerung gegen Celtic suchte er sich für besseren Handyempfang sogar einen Platz auf einer Stiege. Wenig später machte er selbst seine Rückkehr nach Oberösterreich perfekt und unterschrieb bis 2029.
Beim 3:1 in Wolfsberg verzichtete Kalajdzic noch freiwillig auf einen Einsatz. Nach den stressigen Tagen rund um den Transfer will er zunächst eine komplette Trainingswoche absolvieren. Schon am Samstag im ÖFB-Cup gegen Deutschlandsberg könnte dann sein Comeback im LASK-Trikot folgen.