Der LASK eilt weiter von Sieg zu Sieg. Mit dem hart erkämpften 3:1 beim WAC feierten die Linzer saisonübergreifend bereits den neunten Bundesliga-Erfolg in Serie. Vor der Champions-League-Premiere gegen AEK Athen läuft es damit nach Plan – nur auf das Comeback von Sasa Kalajdzic müssen die Fans noch warten.
Der Rückkehrer, den der LASK am Wochenende fix von Wolverhampton verpflichtete, stand gegen die Wolfsberger noch nicht im Kader. Auch für den Königsklassen-Auftakt am kommenden Dienstag ist ein Startelf-Einsatz unwahrscheinlich.
"Entscheidend ist immer der Spieler. Ich glaube nicht, dass es so weit geht, dass er Starter ist oder über 90 Minuten spielen kann. Das wäre der falsche Ansatz, auch wenn er letztes Jahr fantastisch gespielt hat", erklärte Trainer Dietmar Kühbauer bei "Sky".
Kalajdzic war bereits in der vergangenen Saison auf Leihbasis einer der Schlüsselspieler beim Double-Gewinn. Sieben Tore und elf Assists steuerte der ÖFB-Stürmer bei. Nach seiner Rückkehr wollen die Linzer den verletzungsgeplagten Angreifer aber behutsam aufbauen. "Er ist im Training, aber er hat kaum Spiele gehabt. Wir müssen vorsichtig sein", betonte Kühbauer.
Eine erste Chance auf Einsatzminuten könnte sich bereits am Samstag im ÖFB-Cup gegen den Deutschlandsberger SC ergeben. Erst danach richtet Kühbauer den vollen Fokus auf die Champions League. AEK Athen wurde allerdings bereits genau beobachtet.
Personell bleibt die Situation im LASK-Angriff angespannt. Samuel Adeniran fällt mit einem Jochbeinbruch noch ein bis zwei Wochen aus. Dafür gibt es im Mittelfeld mehr Alternativen. Alessandro Schöpf erzielte gegen den WAC seinen ersten Treffer für die Linzer.
"Wir versuchen, auch die nächsten Wochen erfolgreich zu gestalten", erklärte Schöpf. Dass die beeindruckende Siegesserie ewig hält, glaubt der ÖFB-Teamspieler allerdings nicht: "Ich glaube nicht, dass wir es die ganze Saison durchziehen können, dass wir jedes Spiel gewinnen."