Das fünfte Bundesliga-Spiel und der fünfte Sieg für den LASK. Österreichs Meister gewann das Nachtragsspiel der vierten Runde beim WAC mit 3:1, nachdem die Elf von Didi Kühbauer zwar ab der zweiten Minute in Überzahl agierte, allerdings auch mit 0:1 zurückgelegen war. Xavier Mbuyamba (54.), Melayro Bogarde (68.) und Alessandro Schöpf (84.) netzten für die Stahlstädter, während Fabian Wohlmuth die Lavanttaler in der 34. Minute in Front gebracht hatte. Raffael Behounek hatte schon in der zweiten Minute Rot gesehen.
Der LASK bleibt mit dem Punktemaximum von 15 Zählern an der Tabellenspitze, Rapid Wien kann am Mittwoch gleichziehen, die Hütteldorfer bestreiten den Nachtrag gegen Red Bull Salzburg. Wolfsberg liegt nach der zweiten Saisonpleite mit fünf Punkten auf Rang sieben.
Die Partie war wegen der LASK-Teilnahme am Play-off zur Champions League gegen Celtic Glasgow verschoben worden. Die Linzer schafften bekanntlich das Wunder und qualifizierten sich erstmals für die Eliteliga. Star-Neuzugang Sasa Kalajdzic fehlte noch, wie angekündigt, im Kader. Derweil debütierte der Ex-Austrianer Dominik Fitz für die Wolfsberger, kam in der 65. Spielminute ins Spiel.
Das Spiel in der Lavanttal-Arena hatte gleich mit einem Paukenschlag begonnen. Schon in der zweiten Spielminute zog Behounek gegen LASKs schnellen Christoph Lang die Notbremse und flog mit Rot vom Platz. In numerischer Überzahl konnte Österreichs Meister ohne Star-Neuzugang Sasa Kalajdzic, der noch nicht im Kader stand, wenig ausrichten, hatte mit den tief stehenden Lavanttalern Probleme. Mehr als ein Stangen-Kracher von Moses Usor schaute zunächst nicht heraus (24.). Das rächte sich, denn Wohlmuth hatte den tapfer kämpfenden WAC in der 34. Minute nach einem kurz abgespielten Freistoß von Donis Avdijaj überraschend in Front geschossen – 1:0.
Die Linzer erhöhten derweil nach Wiederbeginn den Druck und jubelten schon in der 54. Minute über den Ausgleich durch Mbuyamba. Seinen Kopfball aus kurzer Distanz konnte Matteo Kitz erst hinter der Linie klären. Mit dem Treffer von Bogarde (68.) hatten die Linzer das Spiel dann endgültig gedreht. Der 24-Jährige drückte den Ball aus drei Metern über die Linie. Der Ex-Wolfsberger Schöpf sorgte dann nach einem sauber ausgespielten Konter für den 3:1-Endstand. Florian Flecker hatte ihn ideal freigespielt (84.).