Der Kaufrausch in der Premier League kennt weiterhin keine Grenzen. Englands Topklubs haben im Sommer 2026 so viel Geld für neue Spieler ausgegeben wie nie zuvor und damit den nächsten Transfer-Rekord aufgestellt.
Insgesamt investierten die 20 Vereine rund 3,46 Milliarden Pfund – umgerechnet etwa 4,04 Milliarden Euro. Damit wurde der erst im vergangenen Sommer aufgestellte Rekord von mehr als drei Milliarden Pfund schon wieder deutlich übertroffen. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren lagen die Ausgaben noch bei 1,13 Milliarden Pfund.
Den teuersten Transfer des Sommers wickelte Manchester City kurz vor Transferschluss ab. Enzo Fernandez wechselte für kolportierte 146 Millionen Euro zu den "Citizens". Insgesamt gab City unter Neo-Trainer Enzo Maresca unglaubliche 458 Millionen Pfund für Verstärkungen aus.
Doch Fernandez war nicht der einzige Mega-Transfer. City holte auch Elliot Anderson für 116 Millionen Pfund von Nottingham Forest. Chelsea überwies 117 Millionen für Morgan Rogers an Aston Villa. Liverpool verpflichtete Bradley Barcola von Paris Saint-Germain für zunächst 107 Millionen Pfund – durch Boni könnte die Ablöse noch auf 123 Millionen steigen.
Auffällig ist dabei der Trend zu Transfers innerhalb der Liga. Rund 38 Prozent aller Wechsel wurden zwischen Premier-League-Klubs abgewickelt, im vergangenen Sommer waren es noch 30 Prozent.
Neben Manchester City griffen auch Chelsea mit 349 Millionen Pfund und Tottenham mit 303 Millionen tief in die Tasche. Selbst die drei Aufsteiger Ipswich, Coventry City und Hull City investierten zusammen mehr als 400 Millionen Pfund.
Auch Österreich ist in der neuen Saison prominent vertreten. Mit Kevin Danso, Xaver Schlager, Michael Svoboda, Jannik Schuster und David Affengruber stehen fünf ÖFB-Legionäre bei Premier-League-Klubs unter Vertrag. Vier von ihnen sind Innenverteidiger.