Krach in der Kabine

Bayern-Ikone enthüllt: "Wollte Uli Hoeneß verprügeln"

Bayern-Patron Uli Hoeneß ist für seine Emotionalität bekannt. Das führte beinahe zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit einem Ex-Star.
Sport Heute
02.09.2026, 09:43
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Uli Hoeneß ist für seine emotionale Art bekannt. Nun enthüllte der frühere Bayern-Star Thomas Helmer eine brisante Geschichte über den 74-Jährigen. Der ehemalige Verteidiger und der heutige Ehrenpräsident der Münchner seien demnach während Helmers aktiver Zeit beinahe körperlich aneinandergeraten.

"Wir haben uns auch einmal fast geschlagen. Ich wollte Uli Hoeneß verprügeln", erzählte Helmer bei den "Sport Bild"-Awards. Passiert sei die Szene während eines Champions-League-Spiels im alten Münchner Olympiastadion gegen Dynamo Kiew. Bayern führte zur Pause zwar mit 1:0, hatte dem Gegner aber mehrere große Chancen ermöglicht.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Krach in der Kabine

In der Kabine platzte Hoeneß daraufhin der Kragen. Er kritisierte die Mannschaft lautstark für ihren Auftritt, sei "ausgeflippt". Hoeneß habe die Leistung auch deshalb besonders geärgert, weil die Partie im TV zu sehen gewesen war. "Was spielt ihr da, was bietet ihr den Zuschauern da an? Das ist eine Frechheit für den FC Bayern. Da gucken Millionen zu, egal wie viele hier im Stadion sind – auch wenn es kalt ist", soll er der Mannschaft an den Kopf geworfen haben.

Als Helmer an ihm vorbeiging, soll Hoeneß nachgelegt haben: "Und du läufst rum wie mein Großvater." Für den damaligen Bayern-Profi war damit eine Grenze erreicht.

Aussprache am nächsten Tag

Helmer griff zu einem Becher mit Elektrolyten und wollte diesen nach eigener Aussage Hoeneß an den Kopf werfen. Er verfehlte sein Ziel allerdings und traf stattdessen die Wand. Hoeneß habe sich anschließend bei den Physiotherapeuten in der Kabine zurückgezogen.

Lange hielt der Ärger nicht an. Bereits am nächsten Tag führten die beiden ein offenes Gespräch. "Uli war nie nachtragend", erzählt Helmer. Bis heute hält er große Stücke auf Hoeneß. Bei privaten, finanziellen oder gesundheitlichen Problemen wäre dieser einer von nur zwei Menschen auf der Welt, an die er sich wenden würde.

{title && {title} } red, {title && {title} } 02.09.2026, 09:43