Die Premier League bleibt der finanzielle Maßstab im Weltfußball. Kaum eine andere Liga investiert Jahr für Jahr derart hohe Summen in neue Spieler. Auch im Sommer 2026 purzeln die Rekorde wieder: Erst holte sich Liverpool Torjäger Alexander Isak, anschließend verpflichtete der englische Meister Florian Wirtz. Manchester City legte mit Elliot Anderson nach – und nun sorgt Chelsea mit Morgan Rogers für den nächsten Mega-Transfer.
Mit einer Ablöse von 137 Millionen Euro steigt Rogers auf Platz zwei der teuersten Premier-League-Neuzugänge aller Zeiten auf. Der englische Nationalspieler soll bei den "Blues" künftig eine tragende Rolle übernehmen und gehört schon jetzt zu den kostspieligsten Transfers der Fußball-Geschichte.
An der Spitze bleibt allerdings Alexander Isak. Liverpool ließ sich den schwedischen Torjäger 145 Millionen Euro kosten und stellte damit einen neuen Premier-League-Rekord auf. Gemeinsam mit Wirtz zeigt der Deal einmal mehr, dass die "Reds" nach dem Meistertitel ihre Vormachtstellung weiter ausbauen wollen.
1. Alexander Isak (Liverpool) – 145 Mio. €
2. Morgan Rogers (Chelsea) – 137 Mio. €
3. Elliot Anderson (Manchester City) – 135 Mio. €
4. Florian Wirtz (Liverpool) – 125 Mio. €
5. Enzo Fernández (Chelsea) – 121 Mio. €
6. Jack Grealish (Manchester City) – 117,5 Mio. €
7. Declan Rice (Arsenal) – 116,6 Mio. €
8. Moisés Caicedo (Chelsea) – 116 Mio. €
9. Romelu Lukaku (Chelsea) – 113 Mio. €
10. Sandro Tonali (Tottenham Hotspur) – 108 Mio. €
Besonders auffällig: Gleich vier der zehn teuersten Premier-League-Neuzugänge wurden vom FC Chelsea verpflichtet. Neben Rogers finden sich auch Enzo Fernandez, Moises Caicedo und Romelu Lukaku in den Top Ten. Seit der Übernahme durch das Konsortium rund um Todd Boehly haben die Londoner Milliarden in neue Spieler investiert – nun kommt mit Rogers der nächste Rekordtransfer dazu.
Liverpool folgt mit zwei Spielern in der Rangliste. Die Verpflichtungen von Isak und Wirtz verschlangen zusammen 270 Millionen Euro. Auch Manchester City ist mit Jack Grealish und Elliot Anderson doppelt vertreten und zeigt, dass die englischen Spitzenklubs im internationalen Transferpoker weiterhin den Ton angeben.
Vor wenigen Jahren galt eine Ablöse von 100 Millionen Euro noch als absolute Ausnahme. Mittlerweile gehören derartige Summen in der Premier League fast schon zum Alltag. Gleich zehn Spieler kosteten englische Klubs inzwischen mindestens 108 Millionen Euro.
Ob sich die Reihenfolge in diesem Sommer noch einmal verändert, bleibt abzuwarten. Das Transferfenster ist noch mehrere Wochen geöffnet – und gerade die finanzstarken Premier-League-Klubs sorgen traditionell bis zum letzten Tag für spektakuläre Millionendeals. Sollte erneut ein Verein tief in die Tasche greifen, könnte die Rekordliste schon bald wieder neu geschrieben werden.