Mehrheit gesichert

E-Card-Hersteller: Japaner übernehmen Austriacard

Die japanische Druckerei DNP übernimmt mit über 75 Prozent die Mehrheit am heimischen Zahlungsanbieter Austriacard.
Newsdesk Heute
08.07.2026, 13:13
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Austriacard kommt jetzt in japanische Hände. Die Druckerei Dai Nippon Printing (DNP) hält aktuell 75,29 Prozent und damit die Mehrheit am heimischen Karten- und Zahlungsanbieter, wie die Unternehmen am 8. Juli bekanntgaben. Schon im Mai wurde klar, dass DNP ein Übernahmeangebot plant. Der bisherige Hauptaktionär Nikolaos Lykos hatte sich damals verpflichtet, seinen Anteil von 74,58 Prozent abzugeben.

Jetzt haben auch die Vorstandsmitglieder, die gemeinsam 0,71 Prozent der Austriacard-Aktien besessen haben, ihre Anteile an DNP verkauft, heißt es in der Aussendung. Damit hat das Unternehmen die Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent überschritten. Der Angebotspreis liegt bei 10 Euro pro Aktie. Das Angebot läuft noch bis 21. August 2026.

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Die Austriacard ist ein B2B-Anbieter für sichere Daten, Smart Cards und Zahlungslösungen. Das Unternehmen produziert unter anderem die österreichische E-Card. Seit 2023 ist Austriacard im prime market der Wiener Börse gelistet. Im Frühhandel lagen die Aktien um 2,35 Prozent im Minus, nämlich bei 9,54 Euro.

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