"Außergewöhnlich performen"

Austrias Punkte-Rechnung für den Play-off-Platz

Fünf Bundesliga-Runden stehen bis zum Play-off auf dem Programm. Die Austria braucht Siege, Coach Michael Wimmer hat die Rechenschieber rausgeholt. 
Sport Heute
20.01.2024, 16:33
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Am Donnerstag kehrte die Austria vom zehntägigen Trainingslager auf Malta zurück. In den drei Testspielen gegen Hradec Kralove (0:0), Spartak Trnava (3:2) und Sigma Olmütz (0:0) blieben die "Veilchen" immerhin ungeschlagen. Zwei Tests ohne Torerfolg zeigen aber auch, wo die violetten Problemzonen liegen. Augenscheinlich, bei 16 Liga-Toren in 17 Meisterschaftsspielen im Herbst. 

Das Wochenende bekommen die Spieler dann frei, ehe in den zwei verbleibenden Wochen bis zum Frühjahrs-Auftakt mit dem ÖFB-Cup-Duell gegen Sturm Graz (2. Februar) der Feinschliff folgt. Auch mit Tests gegen den FavAC (23. Jänner) und gegen Dunajska Streda (26. Jänner). "Ich habe hier eine Mannschaft erlebt, die in jeder Einheit willig war und an ihre Leistungsgrenze gegangen ist", meinte Austria-Trainer Michael Wimmer. 

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"Müssen außergewöhnlich performen"

Die Marschroute für die Frühjahrs-Spiele ist klar: Wollen es die aktuell achtplatzierten "Veilchen" noch ins Meister-Play-off, also unter die Top-Sechs, schaffen, müssen Siege her. Aktuell fehlen drei Punkte zum Erzrivalen Rapid Wien, die Hütteldorfer belegen aktuell den letzten Platz des oberen Play-offs. 

"Ich rechne damit, dass wir 33 Punkte brauchen werden, um noch in die Top-Sechs zu kommen", betonte Wimmer. Das heißt, dass die "Veilchen" vier der letzten fünf Liga-Spiele vor der Liga-Teilung gewinnen müssten. Es geht gegen Hartberg, Altach, Rapid, Blau-Weiß Linz und die WSG Tirol. Bis jetzt haben 30, beziehungsweise 31 Punkte stets für den Sprung unter die Top-Sechs gereicht. Allerdings haben mit Schlusslicht Austria Lustenau (3 Punkte) und WSG Tirol (11 Punkte) zwei Klubs unterdurchschnittlich wenige Punkte eingefahren. 

"Wir haben in den letzten zehn Spielen 16 Punkte geholt, einen Punkteschnitt von 1,6 erreicht. Das würde aber bei Weitem nicht reichen. Wir müssen außergewöhnlich performen, um die Meistergruppe noch zu erreichen", betonte der deutsche Austria-Coach. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Violetten im Herbst gegen die fünf angesprochenen Gegner nur sieben Pünktchen einfuhren. "Ein Vorteil ist, dass wir dreimal daheim spielen", so Wimmer. 

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