"So schaut ein Mann aus..."

Austro-Musiker gemobbt, weil er seinen Körper zeigt

Mit einem eigentlich harmlosen Koch-Video löst Musiker Plus plötzlich eine heftige Diskussion auf Instagram aus. Der Grund: sein Körper.
Heute Entertainment
28.05.2026, 14:27
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"So schaut ein Mann aus, der mindestens drei Mal die Woche trainieren geht, sich ausgewogen ernährt und ein Jahr lang jeden Tag laufen gegangen ist."

Mit genau diesem Satz sorgt der österreichische Musiker Plus – bürgerlich Marco Prinner – derzeit auf Instagram für mächtig Gesprächsstoff. In einem Reel zeigt sich der Künstler oberkörperfrei und gut gelaunt beim Kochen. Statt Sixpack und Fitness-Influencer-Optik präsentiert er dabei einen Körper, der deutlich von den üblichen Social-Media-Schönheitsbildern abweicht.

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Und genau das bringt die Kommentarspalte zum Eskalieren.

Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich unter dem Video eine hitzige Debatte. Manche User reagieren brutal direkt. "Dann machst was falsch", schreibt etwa ein Nutzer. Andere gehen noch weiter: "Lasst uns so einen Körperbau nicht normalisieren! So sieht keiner aus, der irgendwie auf sich achtet."

Diskussion ist im vollen Gange

Besonders ausführlich wird ein Kommentar diskutiert, in dem dem Musiker vorgeworfen wird, zwar gesund zu essen, aber offenbar massiv zu viele Kalorien zu konsumieren. Dazu fällt sogar die Einschätzung, sein Körperfettanteil liege "safe über 30 Prozent".

Doch gleichzeitig erhält Plus auch enorm viel Zuspruch.

Viele feiern gerade die Tatsache, dass sich jemand ohne Filter-Fassade und Fitness-Wahn öffentlich zeigt. "Danke für ein Stück Normalität auf Insta", heißt es etwa. Andere schreiben: "DU SCHAUST TOLL AUS!" oder kritisieren die Hate-Kommentare scharf.

Eine Userin bringt die Gegenstimmung besonders deutlich auf den Punkt: Es sei "einfach peinlich", jemanden runterzumachen, nur weil er selbstbewusst genug sei, sich zu zeigen.

Das Video wurde mittlerweile mehr als 160.000 Mal angesehen – und entwickelt sich gerade weit über die Musik hinaus zu einer Diskussion über Körperbilder, Social Media und die Frage, wie "fit" eigentlich aussehen darf.

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