Er rannte 600 Kilometer

Nach Lauf durch Wüste: Arda Saatçi in Wien gesichtet

Nach seinem spektakulären 600-Kilometer-Lauf durch das Death Valley ist Extremsportler Arda Saatçi jetzt überraschend in Wien aufgetaucht.
Heute Entertainment
28.05.2026, 12:29
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Was genau Arda Saatçi in Österreich macht, ist derzeit nicht bekannt. Der Berliner postete am Mittwoch ein Foto vom Flughafen – dazu nur zwei Worte: "Grüß di".

Fans spekulieren jedoch bereits über einen möglichen Termin mit Red Bull. Der Konzern arbeitet seit längerer Zeit eng mit dem Läufer zusammen und begleitete ihn auch bei seinem jüngsten Wüsten-Wahnsinn.

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Szenen wie bei Forrest Gump

Denn Ardas Lauf war weit mehr als nur eine sportliche Challenge. Über fünf Tage kämpfte sich der 28-Jährige durch die amerikanische Wüste. Über 600 Kilometer, bei Temperaturen von bis zu 40 Grad. Der Asphalt wurde dabei so heiß, dass er beinahe schmolz. Schlaf bekam er kaum. Schmerzen und Halluzinationen wurden irgendwann zu ständigen Begleitern.

Sein Ziel war eigentlich klar definiert: die Strecke in unter 96 Stunden schaffen. Doch irgendwann wurde deutlich, dass die Zeit nicht mehr zu halten war. Als die Marke fiel und noch über 100 Kilometer vor ihm lagen, brach Saatçi live vor der Kamera in Tränen aus. "Ich hoffe, ich habe euch nicht enttäuscht", sagte er erschöpft.

Doch ans Aufgeben dachte der selbsternannte "Cyborg" nie. Denn am Ziel wartete seine Mutter – und genau dort entstanden Bilder, die für Gänsehaut sorgen.

Je näher Arda dem berühmten Santa Monica Pier kam, desto mehr Menschen schlossen sich ihm an. Erst einzelne Fans, dann ganze Gruppen. Schließlich lief eine riesige Menschenmenge mit ihm durch Los Angeles. Jubelnd, schreiend, filmend. Für viele erinnerte das Ganze sofort an Forrest Gump.

Die letzten Kilometer entwickelten sich zu einem emotionalen Ausnahmezustand. Es gab keine Medaille und auch keinen Rekord, der gebrochen werden musste. Aber die Geschichte zog die Menschen auf die Straße. Die Bilder sorgten weltweit für Gänsehaut.

Am Ende fiel Arda Saatçi seiner Mutter weinend in die Arme. Danach machten die beiden etwas überraschend Bodenständiges: Sie aßen gemeinsam ein Eis. Genau das hatte er ihr zum Muttertag versprochen.

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