Mega-Leistung! Extremsportler Arda Saatçi hat in den USA mit einem Lauf für Schlagzeilen gesorgt. Der 28-Jährige startete im glühend heißen Death Valley und erreichte nach 604,5 Kilometern schließlich Los Angeles.
Eigentlich wollte Saatçi die Strecke in 96 Stunden schaffen. Doch die brutale Hitze, Schlafmangel und körperliche Probleme machten den Lauf zur Tortur. Immer wieder kämpfte der Berliner mit Schmerzen, Kreislaufproblemen und Dehydrierung. Aufgeben kam für ihn trotzdem nie infrage.
Nach insgesamt 124 Stunden erreichte er völlig erschöpft das Ziel am Santa Monica Pier. Dort warteten bereits zahlreiche Fans und seine Mutter auf ihn. Unter Tränen fiel Saatçi ihr in die Arme und sagte dann den Satz, der viele Zuschauer besonders berührte: "Mama, es wird Zeit fürs Eis."
Hintergrund: Der Extremläufer hatte seiner Mutter versprochen, nach dem Lauf gemeinsam am Muttertag ein Eis essen zu gehen. Millionen Menschen verfolgten den Lauf live im Internet. Zeitweise schauten mehr als zwei Millionen Fans zu.
Besonders viral ging ein emotionales Statement mitten während des Laufs. Als längst klar war, dass er sein ursprüngliches Ziel verpassen würde, sagte Saatçi: "Ich mag vielleicht nicht der Schnellste oder der Stärkste sein. Aber ich werde niemals aufgeben."
Genau diese Worte machten ihn für viele zum Sieger. Auf Instagram explodierte seine Reichweite während des Laufs auf mittlerweile rund zwei Millionen Follower.