Schwerst beschädigt

Auto kracht in mit 100 Menschen vollbesetzten Zug

Schwerer Unfall in Bad Ischl: Ein Autofahrer übersah an einem Bahnübergang Rotlicht und herannahenden Zug, kollidierte mit diesem frontal.
Newsdesk Heute
04.02.2025, 19:43
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Am Dienstag, kurz nach 15 Uhr, wurde eine Polizeistreife in Bad Ischl durch mehrere Hupsignalen einer ÖBB-Zuggarnitur und einen darauffolgend deutlich hörbaren, lauten Knall auf einen Unfall im Gleisbereich aufmerksam. Zeitgleich gingen mehrere Anrufe bei der Polizeiinspektion Bad Ischl ein, dass ein Zug mit einem Pkw kollidiert sei.

Vor Ort konnte ein schwer beschädigtes Auto in einem angrenzenden Feld sowie in geringer Entfernung eine ÖBB-Niederflurbahn festgestellt werden. Nachdem die Rettungskette in Gang gesetzt wurde, traf in kürzester Zeit ein Großaufgebot von Rettung, Feuerwehr, Polizei und ÖBB-Notfalldienst an der Einsatzstelle ein.

Wie durch ein Wunder keine Verletzten

Es handelte sich um eine Zuggarnitur mit rund 100 Fahrgästen sowie um ein auf der Parallelstraße fahrendes Auto, das von einem 49-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden gelenkt wurde. Möglicherweise übersah der Autofahrer aufgrund der tief stehenden Sonne das Rotlicht und den herannahenden Zug am unbeschrankten Bahnübergang.

Der Zug kollidierte ungebremst mit dem Auto, weshalb dieser zuerst gegen einen Betonstrommast der Oberleitung und in weiterer Folge in ein angrenzendes Feld geschleudert wurde. Der Lenker blieb unverletzt, wobei sein Auto schwerst beschädigt wurde. Sowohl der Lokführer als auch sämtliche Passagiere der Zuggarnitur blieben bei dem Vorfall unverletzt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.02.2025, 20:02, 04.02.2025, 19:43
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