Tonnenschwerer Felsen stürzt herab, Auto getroffen

Das Auto des Mannes aus Gmunden wurde auf der Fahrerseite von den Felsbrocken getroffen.
Das Auto des Mannes aus Gmunden wurde auf der Fahrerseite von den Felsbrocken getroffen.ff-badischl.at
Felssturz Montagfrüh auf der B145 zwischen Bad Ischl und Ebensee. Ein Pkw wird von den Steinbrocken getroffen, der Fahrer bleibt völlig unverletzt.

Mehrere Schutzengel hatte ein Lenker aus dem Bezirk Gmunden. Um kurz nach 5 Uhr früh war auf der B145, auf dem Straßenstück zwischen den Gemeinden Bad Ischl und Ebensee, eine Steinlawine abgegangen. Das Auto eines Lenkers wurde seitlich an der Fahrertür von den Steinbrocken getroffen. 

Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt. "Der Mann, ich schätze er war um die fünfzig, war ansprechbar und wirkte relativ gefasst. Wir haben erstmal die Vitalfunktionen überprüft, es fehlte ihm nichts", erzählt Walter Bartl, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Mitterweißenbach. 

Felsbrocken war bis zu zwei Tonnen schwer

Warum es zum Felssturz gekommen war ist noch nicht bekannt, es wird aber vermutet, dass sich das Gestein aufgrund der wärmeren Temperaturen der letzten Tage gelöst hatte. "Der Fels, der sich da zerteilt hat, wird schätz' ich zwischen einer und zwei Tonnen schwer gewesen sein", so Bartl.

Die Feuerwehr schleppte das demolierte Auto ab. Sieben Einsatzkräfte und zwei Fahrzeuge waren im Einsatz. Die B145 wurde gesperrt. Polizei und Straßenmeisterei sind seit dem Morgen an der Einsatzstelle damit beschäftigt, die Gefahrenlage und Dauer der Sperre abzuschätzen.  

Laut Verkehrsservice des ÖAMTC (Stand 10.20 Uhr) wurde eine Umleitung über die B153 Mitterweißenbach nach Bad Ischl über die B145 errichtet. Voraussichtliche Dauer bis 1. März.

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