Wahnsinnsfahrt in OÖ: Ein 22-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Vöcklabruck ist am Sonntag gegen 9.45 Uhr mit satten 231 km/h auf der A1 bei Sipbachzell unterwegs gewesen.
Einer zivilen Streife von der Landesverkehrsabteilung ist der Raser aufgefallen, weil er mit viel zu hohem Tempo in Richtung Wien gebrettert ist.
Die Polizei konnte den Lenker schließlich auf einem Rastplatz stoppen und kontrollieren. Der Führerschein wurde ihm vorläufig abgenommen, weiterfahren durfte er natürlich nicht mehr. Der 22-Jährige wird angezeigt.
Raserei ist eine der größten Gefahren im österreichischen Straßenverkehr, weil überhöhte Geschwindigkeit sowohl das Unfallrisiko als auch die Schwere der Folgen massiv erhöht. Laut aktuellen Daten der Statistik Austria und des Innenministeriums ist zu hohes bzw. nicht angepasstes Tempo bei rund einem Viertel bis einem Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle die Hauptursache.
2024 kamen 349 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben – Geschwindigkeit zählt dabei weiterhin zu den zentralen Risikofaktoren. Um dem entgegenzuwirken, wurden die Maßnahmen zuletzt verschärft, etwa mit Fahrzeugbeschlagnahmen bei extremer Raserei, was die hohe sicherheitspolitische Relevanz des Problems unterstreicht.