Fahren wir bald höchstens nur noch 100 km/h?

 Tempo 100 wird in einer neuen Studie des Umweltbundesamts als rasche, effiziente und billige Maßnahme im Kampf gegen das klimaschädliche CO2 gepriesen.
Tempo 100 wird in einer neuen Studie des Umweltbundesamts als rasche, effiziente und billige Maßnahme im Kampf gegen das klimaschädliche CO2 gepriesen.Bild: iStock

Eine Studie des Umweltbundesamts präsentiert effiziente Maßnahmen gegen das klimaschädliche CO2. Darunter ein Tempolimit und eine Erhöhung der Mineralölsteuer.

Nicht Tempo 130 und schon gar nicht 140, wie es derzeit getestet wird: Tempo 100 wird in einer neuen Studie des Umweltbundesamts als rasche, effiziente und billige Maßnahme im Kampf gegen das klimaschädliche CO2 gepriesen. Aber, wie auch die Autoren anmerken: Die Akzeptanz in der Bevölkerung fehlt.

Auch einige der anderen Empfehlungen tun (vor allem Autofahrern) weh:

■ Citymaut, zum Beispiel 2 Euro pro Einfahrt in einen bestimmten Bereich (etwa in Wien innerhalb des Gürtels). Elektroautos wären davon ausgenommen.

■ Die Erhöhung der Mineralölsteuer, zum Beispiel um 8,5 Cent: Das würde laut Studie die derzeit durchschnittlichen Spritkosten pro Haushalt von 103 auf 112 Euro pro Monat erhöhen.

■ Die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer etwa um 50 Prozent würde die Kosten pro Haushalt und Monat von 33 auf 50 Euro erhöhen.

Das Ziel der Maßnahmen ist eine grundlegende Änderung unseres Verkehrsverhaltens. Welche Maßnahmen des Katalogs die Regierung dann umsetzen wird, ist aber offen. (red)

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitikVerkehrBundesamt für Umwelt

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