Am Montag brannten gegen 2.15 Uhr nachts zwei geparkte Autos in der Hyegasse im 3. Wiener Bezirk lichterloh. Ein Kanister vor den ausgebrannten Fahrzeugen deutet auf eine Brandstiftung hin – "Heute" berichtete.
Offensichtlich hatten es die Täter aber nur auf ein Auto abgesehen, doch die Flammen griffen auf den VW Polo von "Heute"-Leserin Lisa Marie über. Völlig unschuldig kam sie zum Handkuss, steht nun ohne ihren geliebten Erstwagen da und bleibt wohl auch auf den Einsatzkosten sitzen. Dabei ist sie auf ein Auto angewiesen.
Als die Beamten ankamen, standen zwei abgestellte Autos in Vollbrand. Die Gefahr wurde schnell durch die Wiener Berufsfeuerwehr gebannt. Die Arbeit der Experten ist aber noch längst nicht fertig: Neben einem der Autos wurde ein Kanister gefunden, Ermittlungen laufen. Der Verdacht: Brandstiftung.
Die 22-jährige Lisa Marie musste noch Montagnacht feststellen, dass ihr VW Polo in Vollbrand geraten war. 2022 zahlte sie 8.200 Euro für den weißen Stadtflitzer, nun ist ihr erstes Auto ein Totalschaden – obwohl sie nichts dafür kann.
"Bis auf Weiteres bleibe ich auf dem Schaden sowie Einsatzkosten des zweiten Einsatzes zur Bindung des Benzins, das mein Auto verlor, und weiteren zusätzlichen Kosten sitzen", ärgert sich die Betroffene, die ihren Polo "nur" auf Haftpflicht versicherte.
Und noch schlimmer: Die Studentin leidet an Raumangst, kommt in engen Räumlichkeiten mit vielen Leuten nicht klar, erleidet in solchen Fällen sogar Panikattacken und benötigt deshalb tagtäglich ihr Fahrzeug. Dass sie nun ohne Auto bleibt und auf den Einsatzkosten – neben der Löschung mussten 12 Kilo Bindemittel wegen offensichtlich austretendem Treibstoff verwendet werden – macht Lisa Marie sehr zu schaffen.
„Das Geld für all diese Kosten und den Schaden kann ich nicht aufbringen.“"Heute"-Leserin Lisa MarieLeidet an Raumangst, braucht ihr Auto. Dieses wurde abgefackelt.
Die Wienerin hofft auf Hinweise zu dem mutmaßlichen Brand-Anschlag. Wie die Studentin ihrem Alltag nachgehen soll, weiß sie derzeit nicht. Deshalb rief sie einen Spendenaufruf ins Leben, hofft auf einen kleinen Beitrag aus der Community – dieser soll ihren Alltag erleichtern.