AUVA: 55 % fürchten um Gesundheits-Versorgung

AUVA-Belegschaft protestiert gegen Einsparungen, hier im April in Wien.
AUVA-Belegschaft protestiert gegen Einsparungen, hier im April in Wien.Bild: Denise Auer

Geht es nach der Regierung, muss die AUVA eine halbe Milliarde Euro einsparen. Eine klare Mehrheit erwartet dadurch eine schlechtere Gesundheitsversorgung.

Der verschriebene Sparkurs für die Regierung kommt bei den Österreichern nicht gut an. 21 Prozent erwarten dadurch sehr große Verschlechterungen der Gesundheitsversorgung, 34 Prozent eher große. Das zeigt die Frage der Woche von „Unique Research" für „Heute" (500 Befragte ab 16 Jahren, max. Schwankungsbreite +/– 4,4 %).

Nur rund jeder fünfte Befragte hält die Auswirkungen der Einsparungen bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) für eher gering, elf Prozent erwarten gar keine negativen Folgen.

Interessant die Detailergebnisse: Während 63 Prozent der Frauen eine Verschlechterung der Versorgung befürchten, sind es bei Männern nur 48 Prozent. Bei Befragten unter 30 Jahren sind die Sorgen mit 47 Prozent auch geringer als bei Personen zwischen 30 und 49 Jahren (58 %) und der Generation 50 plus (57 %).

Auch FP-Wähler mehrheitlich skeptisch

Wenig überraschend die Sympathisanten der drei größeren Parteien: 82 Prozent der SP-Wähler glauben an negative Folgen, nur 13 Prozent dagegen nicht. Auch bei FP-Fans sind die Skeptiker in der Mehrheit (47 % zu 42 %). VP-Wähler erwarten zu 33 Prozent eher geringe und zu 19 Prozent gar keine Auswirkungen. (uha)

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