Mit einer persönlichen und bewegenden Rede hat die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava die Salzburger Festspieleröffnung geprägt. Die Menschenrechtsaktivistin, die mehr als fünf Jahre in politischer Haft verbrachte, sprach darüber, was Freiheit für sie heute bedeutet.
"Natürlich hat sich in fünf Jahren einiges verändert. Heute bleiben Flaschen mit den Flaschenverschlüssen verbunden", sagte Kalesnikava laut "Kronen Zeitung" und sorgte damit zunächst für Lacher im Publikum. Hinter der Bemerkung steckte jedoch eine ernste Botschaft.
Seit 226 Tagen lebt sie wieder in Freiheit und schätzt nach eigenen Worten inzwischen Dinge, die für viele selbstverständlich sind - etwa die Morgensonne, Musik, die Nähe zur Familie oder die Möglichkeit, den eigenen Weg selbst zu bestimmen. Mut bedeute nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz dieser Angst für Freiheit und Menschenwürde einzustehen.
Auch "Jedermann"-Darsteller Philipp Hochmair machte deutlich, wie wichtig ihm das Thema Freiheit ist. Gemeinsam mit Modedesignerin Carolin Sinemus erschien der 52-Jährige zur Eröffnung in der Felsenreitschule. Ob die beiden ein Paar sind, ließ Hochmair erneut offen. Fragen dazu beantwortete er nicht und zog sich rasch zurück.
Für Aufmerksamkeit sorgte außerdem ORF-Journalistin Raffaela Schaidreiter. Die 40-Jährige zeigte sich erstmals gemeinsam mit ihrem Partner Jan mit deutlich sichtbarem Babybauch. Seit Mai befindet sich die Salzburgerin offiziell in Karenz. Gleichzeitig gilt sie laut "Krone" als Kandidatin für den frei werdenden Posten der ORF-Landesdirektorin in Salzburg.
Auch politisch blieb die Festspieleröffnung nicht ganz ohne Blickfang. Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek erschien in einem weinroten Jumpsuit und setzte damit modisch ein auffälliges Zeichen.