Wenn das Zähneputzen zur Zerreißprobe wird

Das Zähneputzen muss nicht immer zum Drama werden.
Das Zähneputzen muss nicht immer zum Drama werden.iStock
"Heute"-Redakteurin und Bloggerin Christine Scharfetter erzählt von ihren täglichen Erfahrungen als Mama.

Zähneputzen ab dem ersten Zahn! Leichter gesagt als getan, denn ich kenne niemanden - einschließlich mich selbst -, der dabei nicht mindestens schon einmal an seine Grenzen gestoßen ist. Meistens wird der zweimal tägliche Akt zur Zerreißprobe - inklusive Geschrei, Gestampfe und wildem Umherschlagen.

Das war nicht immer so. Da Frankie Malou schon sehr früh (mit vier Monaten) ihre ersten Zähnchen bekommen hat, war das erste Zähneputzen praktisch ein Kinderspiel. Später wollte sie dann sogar selbst die Zahnbürste halten. Heute hingegen nimmt die Pflege ihrer Milchzähne oft viel Zeit, Nerven und Kraft in Anspruch.

Die Alternativen

Das Zähneputzen deshalb bleiben lassen?Auf keine Fall. Schließlich ist die Pflege der Milchzähne genauso wichtig, wie später die der bleibenden Zähne. Warum? Weil Karies auch vor dem Milchgebiss keinen Halt macht. Die kleinen weißen Zähnchen sind wichtig zum Kauen, Sprechen lernen und für den korrekten Wachstumsprozess der zweiten Zähne. Geht ein Milchzahn schon vor dem Zahnwechsel verloren, kann das zu einem Sprechfehler, wie Lispeln, oder einer Fehlstellung des bleibenden Gebisses führen.

Das Kind zum Zähneputzen zwingen? Auch keine schöne Alternative, die aber auch bei uns in ganz seltenen Fällen - und nur, wenn die Zahnpflege schon mehrmals hintereinander ausgefallen ist - vorkommt. Ein spielerischer Ansatz, der zwar auch Zeit kostet, aber wesentlich weniger Nerven, ist mir hier weit lieber. 

Christine Scharfetter ist "Heute"-Redakteurin und Bloggerin auf www.TheHallstand.com. Seit eineinhalb Jahren lernt sie nun immer wieder neue Grenzen in ihrem Leben als Mutter der kleinen Frankie Malou kennen.

Instagram.com/christinescharfetter

So putzt das Kind gerne seine Zähne

Wie wir das machen? Nun, Frankie Malou liebt Tiere. Von ihrem Kinderzimmerfenster aus kann man nicht nur gut Vögel beobachten, sondern sieht auch immer wieder Hunde bei ihrer Gassi-Runde. Beiden Tierarten kann man beispielsweise wunderbar zeigen, wie gut sie schon Zähneputzen kann.

Außerdem hat sie zwei verschieden Zahnpasten im Badezimmer stehen. Manchmal bevorzug mein Kind das Produkt ohne Geschmack und dann wieder die Erdbeer-Zahnpasta, oder beide gleichzeitig. Funktioniert das alles nicht, dann wird abwechselnd ihr und ihrer Puppe - oder manchmal auch unseren beiden Katzen (natürlich nur angedeutet) - die Zähne geputzt.

Zumindest in neuen von zehn Fällen geht das Zähneputzen so ohne Geschrei und Gestampfe vonstatten.

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