Nach ihrem Ausraster in einem Café in Dubrovnik hat die ehemalige "Bachelor"-Kandidatin Laura Prgomet (24) die Nacht in Polizeigewahrsam verbracht. Während Zeugen von randalierendem Verhalten berichten, vermutet ihr Freundeskreis eine ganz andere Ursache.
Wie kroatische Medien berichten, kam es am Sonntagabend in einem Lokal in Dubrovnik zu einem Zwischenfall. Laut einem Augenzeugen soll ein junger Mann über Prgomet gelacht haben. Daraufhin habe sie ihn angeschrien, ein Glas genommen und zerschlagen. Kurz darauf rückten Polizei und Rettungskräfte an.
Der Zeuge schilderte, dass die Reality-TV-Bekanntheit laut geworden sei, Gläser zerbrochen und Gäste beschimpft habe. Die Beamten führten sie schließlich ab.
Ein Freund der 24-Jährigen zeichnet jedoch ein anderes Bild. Seinen Angaben zufolge habe Laura den Abend zunächst ganz normal mit Freunden verbracht und lediglich Wasser getrunken.
"Ich habe sie zurückgelassen, als sie Wasser getrunken hat. Als ich sie später wieder abgeholt habe, war sie überhaupt nicht mehr wiederzuerkennen", sagte er. Er vermutet, dass ihr möglicherweise eine Substanz ins Getränk gemischt worden sein könnte, wodurch sich ihr Verhalten plötzlich verändert habe.
Nach der Festnahme verbrachte Prgomet die Nacht zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam. Am Montagvormittag soll sie bereits Besuch von ihrem Anwalt erhalten haben.
Der Betreiber des betroffenen Cafés will laut "Net.hr" keine Anzeige wegen der beschädigten Einrichtung erstatten. Auch der Besitzer einer Unterkunft, in der es ebenfalls zu Sachschäden gekommen sein soll, verzichtet demnach auf rechtliche Schritte. Laut dem Lokalbetreiber müsse sich Prgomet ohnehin wegen des Vorwurfs eines Angriffs auf eine Amtsperson verantworten.
Die Polizei selbst äußerte sich bislang nur knapp und verwies auf laufende Ermittlungen.
Erst vor wenigen Monaten sprach Laura Prgomet in einem Interview offen über ihren Charakter. Sie erzählte, dass sie schon als Kind als temperamentvoll gegolten habe.
"Ich wollte meine Sachen nie teilen. Im Kindergarten wurde ich deshalb sogar manchmal zum Abkühlen weggeschickt", erzählte sie damals.