Am Freitag gegen 19.20 Uhr mussten Einsatzkräfte der Polizei, Berufsfeuerwehr sowie der Berufsrettung einen Mann, der im Wasser in der Neuen Donau untergegangen war, an Land ziehen und reanimieren. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Der 34-Jährige war gegen 19 Uhr von einer Fußgängerbrücke in die Neue Donau gesprungen. Der Mann soll laut der anwesenden Lebensgefährtin noch zu einem Brückenpfeiler bei der U-Bahn-Station Neue Donau geschwommen und dann untergegangen sein.
Taucher der Wiener Berufsfeuerwehr konnten den Mann bereits kurz nach dem Eintreffen an Land bringen. Ein Leserreporter-Video zeigt den groß angelegten Einsatz vor Ort.
Mehrere Teams der Berufsrettung haben unverzüglich die Reanimationsmaßnahmen begonnen, welche aber nicht mehr erfolgreich waren.
Im Zuge der polizeilichen Erhebungen stellte sich heraus, dass der Mann vor dem Sprung Alkohol konsumiert haben soll. Die Lebensgefährtin wird von einem Kriseninterventionsteam betreut. Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden.
Es wird eindringlich davor gewarnt, von Brücken in Flüsse, Seen oder andere Gewässer zu springen. Brückenspringen stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und kann zu schweren Verletzungen oder tödlichen Unfällen führen.