Die Hitzewelle sorgt für einen Rekord-Ansturm in den steirischen Freibädern und Badeseen. Doch auch hier schlägt die Teuerung zu, der Badespaß wird 2026 spürbar teurer. Das zeigt ein aktueller Kosten-Check der AK Steiermark. Dafür wurden die Preise in 45 Freibädern und 15 Badeseen unter die Lupe genommen. Erfasst wurden Eintrittspreise, Freizeitangebote und ausgewählte Buffetprodukte.
Das Ergebnis: Die Eintrittspreise sind im Vergleich zur letzten Erhebung im Mai 2025 durchschnittlich um rund 4,5 Prozent gestiegen. Besonders stark betroffen sind Familien und Kinder.
Während Erwachsene für eine Tageskarte zwischen 4 Euro im Freibad Feldbach und 10 Euro im Freibad Fürstenfeld bezahlen, sind Kinderkarten im Durchschnitt um 9 Prozent teurer geworden. Sie kosten je nach Bad zwischen 2 Euro und 6,50 Euro.
Noch deutlicher fällt der Anstieg bei Familienkarten aus. Für zwei Erwachsene und zwei Kinder werden zwischen 10 Euro im Freibad Schwanberg und 24 Euro in den Grazer Freibädern verlangt. Im Schnitt stiegen die Preise in dieser Kategorie um rund 8,7 Prozent.
Nicht nur der Eintritt belastet das Urlaubsbudget. Auch am Buffet müssen Badegäste heuer mehr bezahlen. Laut AK sind die Preise gegenüber der letzten Erhebung 2024 durchschnittlich um 9,15 Prozent gestiegen.
Für eine Portion Pommes mit einer Flasche Mineralwasser (0,5 Liter) werden je nach Freibad zwischen 5,80 und 11 Euro fällig. Wer Lust auf eine Schnitzelsemmel hat, muss im teuersten Fall 7,90 Euro bezahlen.
Auch für zusätzliche Angebote wird oft bezahlt. Eine halbe Stunde Trampolin kostet je nach Bad zwischen 3 und 10,50 Euro. Für Tischtennis werden zwischen 0,50 und 3,40 Euro verlangt. Viele Freibäder bieten Tischtennis oder Beachvolleyball allerdings kostenlos an.