Mit 72 Jahren blickt Schlagersängerin Gaby Baginsky auf über fünf Jahrzehnte im Musikgeschäft zurück. Doch trotz ihrer langen Karriere fällt ihre gesetzliche Rente bescheiden aus. Die Sängerin spricht jetzt offen über ihre finanzielle Situation.
"Ich habe immer in die Künstlersozialkasse eingezahlt. Ich bekomme nicht viel Rente, aber immerhin um die 1000 Euro", so Baginsky. Das Problem: Diese Summe reicht gerade mal für ihre vierbeinigen Mitbewohner. "Für Katzenfutter geben wir bestimmt 1000 Euro im Monat aus", verrät sie.
Wie Baginskys gegenüber "t-online" erzählt, ist der eigentliche Rettungsanker ihre gemeinsame Immobilie mit ihrem Mann. Das Paar hatte bereits einen entspannten Lebensabend mit vielen Reisen geplant. "Mein Mann und ich haben eine gute Altersvorsorge", erklärt die Künstlerin.
Für die Schlager-Legende ist das Eigenheim die wichtigste Säule ihrer Absicherung: "Das ist unser Geld für das Alter." Während andere Stars auf teure Beauty-Eingriffe setzen, bleibt Baginsky bodenständig. "Botox mache ich nicht", stellt sie klar.
Dass sie heute noch ein neues Album veröffentlicht, sei reine Leidenschaft und kein finanzieller Zwang. Dennoch kritisiert sie die aktuelle Entwicklung bei den großen TV-Shows.
"Ich glaube, sie setzen auf Quote und wollen im Moment nur die ganz Großen. Für Künstler wie mich, die schon länger dabei sind, ist das schwierig", beschreibt sie die Situation. Die gesetzliche Absicherung für Kunstschaffende reiche oft nicht aus – besonders, wenn man noch elf hungrige Katzen zu Hause hat.