Ein Musiker hat in New York seine ehemaligen Kollegen der in die USA ausgewanderten iranischen Rockband "The Yellow Dogs" erschossen. Er war zuvor aus der Formation geworfen worden.
Ein Musiker hat in New York seine ehemaligen Kollegen der in die USA ausgewanderten iranischen Rockband "The Yellow Dogs" erschossen. Er war zuvor aus der Formation geworfen worden.
Der Mann namens Raefe Ahkbar stürmte am Montag kurz nach Mitternacht mit einer automatischen Waffe in das Haus im Stadtteil Brooklyn, in dem sich die Mitglieder der 2011 aus politischen Gründen vom Iran in die USA gezogenen Band aufhielten.
Zunächst erschoss der Amokläufer den Gitarristen Soroush Farazmand (27) in einem Schlafzimmer im ersten Stock und danach Sänger Ali Eskandarian (35) und den Drummer Arash Farazmand in der zweiten Etage. Ihr Kollege Sasan Sadeghpoursko (22) wurde am Arm getroffen, überlebte aber die Bluttat. Danach richtete sich der Angreifer selbst.
Der mutmaßliche Täter wurde 2012 aus der Band geworfen, weil er angeblich Geld und Equipment gestohlen hat. Wie ein Zeuge der "New York Post" berichtete, soll er beim Amoklauf etwas wie "Warum habt ihr mich hierhergebracht und mich dann rausgeworfen" gerufen haben. Die Musiker hatten in den USA um Asyl ersucht. Anrainern war die Band nicht negativ aufgefallen.