Im Kampf um den Einzug ins Play-off der Conference League steigt am Donnerstag das Rückspiel gegen Beitar Jerusalem am Verteilerkreis. Die Austria nimmt einen 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel mit in die entscheidende Partie.
Dabei droht allerdings Stürmer und Leistungsträger Johannes Eggestein auszufallen. Der Deutsche sei fraglich, erklärte Trainer Stephan Helm im Vorfeld. Eggestein hatte schon das Rückspiel im rumänischen Ploiesti ausgelassen, war gar nicht erst mitgereist, und musste jüngst im Bundesliga-Schlager gegen den LASK in der Halbzeitpause angeschlagen raus.
"Es ist ärgerlich, der Jojo ärgert sich auch darüber. Es ist eine Kleinigkeit, die ihn da ein bisschen ausbremst", erklärte Austria-Trainer, ohne Details über die Verletzung preiszugeben. "Es hat sich da eine Kleinigkeit eingeschlichen. Jojo spielt seinen Körper sehr gut. Er war in einem sehr guten Fitnesszustand. Es ist umso ärgerlicher, dass er dann diese Kleinigkeit aufgerissen hat. Wir wollen schauen, dass aus dem nichts wächst. Wir müssen es in den Griff bekommen, dass er am Sonntag wieder bei 100 Prozent starten kann", führte der violette Trainer weiter aus. Alles deutet also darauf hin, dass der Deutsche nicht spielen kann.
Derweil ist der Respekt vor dem Konkurrenten aus Israel groß. "Beitar war der erwartet spannende Gegner, die spannend auftreten. Uns wird wieder ein Spiel erwarten, in dem der Gegner mutig auftreten wird und in dem wir unser Spiel über 90 Minuten auf den Platz bringen müssen. Wir haben uns sehr genau auf den Gegner eingestellt", erklärte Helm mit Blick auf die Israelis.
Es gehe auch drum, "was der Gegner anbietet". Vor allem zu Beginn waren die Israelis kampfstark gewesen, hatte die Austria "Probleme, wie sie uns bespielt haben", meinte der violette Coach. Das soll nun vermieden werden.