Bank warnt Kleinanzeigen-Verkäufer vor Betrugsbanden

Bank und Polizei: Vorsicht beim Verkauf vor Betrügerbanden auf Kleinanzeigen-Portalen
Bank und Polizei: Vorsicht beim Verkauf vor Betrügerbanden auf Kleinanzeigen-PortalenGetty Images
Nun meldet sich auch die Bank Austria, um Kunden vor Betrügern zu warnen.

Wie "Heute" berichtete, wurde die Wiener Mama Rebecca P. (Name geändert)beinahe Opfer einer neuen Betrugsmasche auf Kleinanzeigen-Portalen. Sie wollte ein Kinderbett auf Facebook Marketplace verkaufen, hätte dafür aber im Vorfeld 100 Euro für eine vermeintliche Versicherung an einen falschen Paketdienst bezahlen sollen.

Nun warnt auch die Bank Austria ihre Kunden beim Online-Banking vor den kriminellen Banden: "Achtung für alle Verkäufer auf Kleinanzeigen-Websites! Betrüger, die sich als Käufer der Ware ausgeben, wollen vermeintlich einen Kurierdienst zur Abholung der Ware beim Verkäufer beauftragen und senden dafür einen Link zu einer gefälschten Website eines Paketdienstleisters."

Betrug über Card Complete

Wer darauf klickt, verliert, wie die Bank weiter schildert: "Dort wird der Verkäufer aufgefordert, Kartendaten einzugeben und bekommt daraufhin eine Push-Nachricht zur Zahlungsfreigabe für die vermeintliche Gutschrift des Kaufpreises in der MobileBanking App oder der Complete Control App von card complete."

Ganz klar wird hier nochmal davor gewarnt, nicht auf den Trick hereinzufallen: "Es handelt sich hierbei nicht um die versprochene Gutschrift des Kaufpreises, sondern es soll so auf betrügerische Weise Geld von Ihrem Konto abgebucht werden. Achten Sie genau darauf, welche Zahlungen Sie freigeben und kontrollieren Sie vor jeder Zahlungsfreigabe unbedingt ganz genau die Daten und den genauen Betrag in Ihrer MobileBanking App oder Complete Control App, bevor Sie diese frei geben!"

"Misstrauen bei verlockenden, zu einfachen Online-Geschäften"

Auf "Heute"-Anfrage informiert die Polizei Wien: "In Wien ist dieser spezielle Modus noch nicht relevant aufgetreten, bzw. als gängig bekannt. Wir versuchen regelmäßig, vor neu auftretenden Betrugsmaschen zu warnen, bzw. aufzuklären." Gerade in der Vorweihnachtszeit seien "Online Fake-Shops“ ein großes Thema, zu dem die Polizei aufklärt. 

"Es gilt ein generelles, gesundes Misstrauen bei verlockenden bzw. 'zu einfachen' Online-Geschäften zu bewahren und vor Kauf oder Bezahlung lieber selbst kurz zu recherchieren. Man kann oftmals mit einer einfachen kurzen 'Google-Anfrage' über den Anbieter, bzw. die Masche, schnell erfahren, ob es vielleicht schon Berichte oder Kundenrezessionen über Betrügereien gibt." Eine Anzeige sei nie "nutzlos", man könne diese auf jeden Fall bei der Polizei machen.

Auf der Seite des Bundeskriminalamts wird auch ausführlich über diverse Betrugsmaschen informiert, besonders über Bestell-, Waren- und Dienstleistungsbetrug.

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