Banker soll Kunden bestohlen haben

Bild: Fritz Schaler

Am Tag war Günther S. (48) seriöser Bank-Kundenberater im südlichen NÖ und liebender Vater - die Abende verbrachte er kartenspielend im Bordell oder in Wettlokalen.

Am Tag war Günther S. (48) seriöser Bank-Kundenberater im südlichen NÖ und liebender Vater – die Abende verbrachte er kartenspielend im Bordell oder in Wettlokalen.

Als die Zocker-Schulden mit den Jahren zu groß wurden, steckte er laut Anklage Kundengelder ein. Rund 30 Sparer soll der dreifache Vater in 88 Betrugshandlungen um 1,3 Millionen Euro betrogen haben. Der simple Trick: Er händigte den Kunden die Sparbücher zwar mit den eingetragenen Beträgen aus, das Geld steckte er aber ein.

Da er alleine in der Bank war, fiel der Schwindel erst nach Jahren auf, als eine Frau in einer anderen Filiale abheben wollte und kein einziger Cent am Sparbuch war. Das Urteil für den ehemaligen Banker und Finanzberater am Montag am Landesgericht Wiener Neustadt: drei Jahre unbedingte Haft (nicht rechtskräftig) wegen Veruntreuung .

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