Bankräuber verliert auf seiner Flucht 10.000 Euro

Mit der Konsumdiät kannst du dein Kaufverhalten bewusst hinterfragen.
Mit der Konsumdiät kannst du dein Kaufverhalten bewusst hinterfragen.Getty Images/iStockphoto
Besonders bitter endete ein lange geplanter Coup für einen 54-jährigen Serben. Er hatte während seiner Flucht den Großteil seiner Beute verloren. 

Einem 54-jährigen Serben ist in Grazein verbrecherischer Coup gelungen. Ende August 2021 wurde in einer Filiale einer Grazer Bank Bombenalarm ausgelöst. Das Spezialeinsatzkommando der Cobra stürmte mit Entschärfungsteam heran und gab schließlich Entwarnung - es handle sich um einen Fehlalarm. 

Rätsel um angeblichen Bombeneinsatz der Polizei

Auch wenn keine Bombe im Einsatz war, konnte ein Mann den Code des Bankomat-Tresors knacken und sich mit dem Inhalt aus dem Staub machen. Was genau an diesem Tag passiert ist und wie der Einsatz der Polizei ablief, wollten die Exekutivbeamten nicht preisgeben, sie verwiesen auf "kriminaltaktische Gründe". 

Dem Täter ist es jedenfalls gelungen, mit einer großen Beute vom Tatort im Grazer Stadtteil Eggenbergzu fliehen. Zuvor hatte er über zwei Monate hinweg den Bankomaten stets manipuliert und gelangte in der Folge an den Zahlencode, der ihm auch den Zugang zum Tresor erschloss.

In jener Nacht im August, als der Mann seinen Coup schließlich durchführte, passierte ihm jedoch ein Missgeschick. Bei seiner Flucht verlor der Einbrecher 448 20-Euro-Scheine, berichtet die "Kleine Zeitung". Passanten hatten das Geld in der Folge auf der Straßen gefunden und der Polizei übergeben. 

Polizei findet Täter in Serbien 

Die Exekutive reagierte schnell und ließ das ganze Areal um die Bank absperren, dabei handelte es sich um keine Sprengvorrichtung, wie zunächst angenommen, sondern um Untersuchungen zur Täterfindung. Bilder aus der Videoüberwachung führten die Ermittler des Landeskriminalamts (in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und den Verbindungsbeamten an der österreichischen Botschaft in Belgrad) dann zum Täter. 

Dieser hatte sich nach der Tat schon in seine serbische Heimat abgesetzt und dort eine andere Identität angenommen. Die Polizei kam ihm dennoch auf die Schliche und bei einem Grenzübertritt des 54-Jährigen von Serbiennach Kroatienvor ein paar Tagen schlug man zu. Nun sitzt der Mann in Graz in Haft, von seiner Beute ist nichts mehr übrig.

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