Bei Barcelona brennt der Hut! Und das lichterloh. Nachdem die spanische Zeitung "El Mundo" am Wochenende den Mega-Vertrag zwischen Barça und Messi veröffentlichte, war der Aufschrei riesig. Er enthüllte, dass der Superstar bei den Katalanen in den letzten vier Jahren 555.237.619 Euro, also eine halbe Milliarde verdiente.
Diese Enthüllung schockierte. Die Medien, die Fans, die Fußball-Welt. Und wohl auch den europäischen Fussballverband, die Uefa. Die wird nun nämlich aller Voraussicht nach eine Untersuchung einleiten. Wie die "Marca" berichtet, sieht der Verband einen klaren Regel-Verstoß gegen das Financial Fairplay der Uefa, welches sich auch damit befasst, wie hoch die Gehaltsausgaben eines Vereins sein dürfen.
Dass der europäische Fussballverband vermutlich eine Untersuchung einleitet, dürfte besonders Real Madrid gefallen. Der Erzrivale der Katalanen ist gemäß der "Marca" besonders verärgert. Die Verantwortlichen würden sich demnach beklagen, dass man in den vergangenen Jahren selbst alles unternommen habe, um sich an das Financial Fairplay zu halten und Barcelona dies scheinbar nicht ganz so ernst genommen habe.
Sollte Barça tatsächlich seitens der Uefa verurteilt werden, drohen dem Messi-Klub weitreichende Konsequenzen. Von einer Geldstrafe, über eine Transfersperre, bis hin zum Ausschluss aus der Champions League. Kurz: Die Katalanen stehen vor einem Berg von Problemen: der enthüllte Messi-Vertrag, die Schulden in der Höhe von 1,173 Milliarden Euro, die bevorstehende Untersuchung seitens der Uefa.
Und damit sind nicht einmal alle Probleme aufgezählt. So soll Barcelona Lionel Messi noch 63,5 Millionen Euro schuldig sein. Dies vermelden zumindest verschiedene spanische Zeitungen. Demnach hätten die Katalanen bis Ende Januar 72 Millionen Euro auf Messis Konto überweisen sollen. Die Summe soll sich demnach aus Gehaltszahlungen und Entgelten für Bildrechte zusammensetzen. Allerdings habe der Klub lediglich 8,5 Millionen Euro überwiesen.