Barisic: "Didi und ich zahlen den höchsten Preis"

Bei Rapid am Ruder: Zoran Barisic und Didi Kühbauer
Bei Rapid am Ruder: Zoran Barisic und Didi KühbauerGEPA
Rapid will in Kärnten den nächsten Schritt aus der Krise machen. Trainer Didi Kühbauer sitzt so oder so fest im Sattel, verrät Zoran Barisic "Heute". 

Rapid gastiert am Samstag bei Aufsteiger Klagenfurt. Gewinnt man, winkt Rang drei – eine Runde zuvor drohte noch das totale Chaos, die rote Laterne, war Coach Didi Kühbauer angezählt.

"Kämpfen uns da raus"

"Intern nicht", versichert Sportdirektor Zoran Barisic im "Heute"-Talk. "Wir haben Ruhe bewahrt. Ich halte nichts von polemischen Entscheidungen, nur um anderen zu gefallen. Man darf nicht vergessen, was Didi bereits geleistet hat. Wir kämpfen uns da gemeinsam raus, das gehört zum Sport."

Als Spieler waren Barisic und Kühbauer beste Kumpels. Aber: Seit beide bei Rapid arbeiten, sind private Treffen passé. "Einer der höchsten Preise, den wir zahlen müssen. Momentan geht es leider nur um den Beruf. Wir haben beide viel im Kopf", lässt Barisic tief blicken.

Teamspieler ohne Erfolgserlebnis

Unter anderem schwebt beiden ein Sieg in Klagenfurt vor. Mit Kara und Grüll stehen zwei Spieler aus der letzten ÖFB-Startelf im grün-weißen Kader. "Das macht uns schon stolz", meint Barisic. Dass das Duo wie das U21-Quintett Hedl, Aiwu, Greiml, Ballo und Auer mit Pleiten zurückkehrte (0:1 in Dänemark sowie 1:3 in Finnland), spielt keine Rolle. "Normal ist es kein Problem, zurück in den Alltag zu finden", erklärt der 51-Jährige.

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