Baupolizei prüft Geheim-Moschee in Simmering

Die von "Heute" enttarnte Moschee sorgt weiter für Aufregung. Die Baupolizei wollte das Haus überprüfen und stand am Montag vor verschlossenen Türen. Eine neue Begehung folgt am Mittwoch.

Die Imam-Sajjad-Moschee in der Grillgasse 51 in Simmering befindet sich auf einem Industrieareal. Dort ist aber der Betrieb solcher Gebetshäuser nicht erlaubt.

Die Baupolizei wollte bereits am Montag, nach Erscheinen des "Heute"-Berichts zur Geheim-Moschee, einen Lokalaugenschein durchführen. Vergeblich – das Gebäude konnte nicht betreten werden. Für Mittwochvormittag ist ein neuer Termin angesetzt.

Sollten religiöse Aktivitäten festgestellt werden, ist laut Baupolizei-Leiter Gerhard Cech die Einleitung eines Strafverfahrens möglich. Dem Eigentümer des Fabriksgebäudes, der für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich ist, könnte dann eine Strafe von bis zu 50.000 Euro drohen. Knackpunkt ist freilich der Mietvertrag. Denkbar ist, dass auch der Fabriksbesitzer gar nichts von der Moschee wusste. Dann wird er sich am Religionsverein schadlos halten können. (fho)

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