Welt

Bayern will das Gendern verbieten

Bayerns Ministerpräsident Söder sagt den Gendersternchen den Kampf an. Ein Beschluss soll das Zwangs-Gendern an Universitäten künftig verbieten.

Heute Redaktion
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
Reuters

Die bayrische Landesregierung will in der nächsten Kabinettssitzung einen Beschluss fassen, der es verbietet, Studenten zu bestrafen, wenn sie nicht gendern. An bayrischen Universitäten waren mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen es bei Bachelor- und Masterarbeiten Punkteabzüge gegeben hat, weil die Verfasser nicht gegendert haben. "Es kann nicht sein, dass Studenten möglicherweise eine schlechtere Bewertung bekommen, nur weil sie keine Gendersternchen verwenden", erklärte Ministerpräsident Markus Söder.

"Kein Gendern vorgesehen"

Ein grundsätzliches Verbot von genderneutraler Sprache – so wie vor Kurzem in Sachsen beschlossen – ist allerdings nicht vorgesehen. Denn das ist laut Kulturministerium nicht notwendig: Die deutsche Rechtschreibung sei die Grundlage für Schulen, Verwaltung und Rechtspflege – und die sieht kein Gendern vor.

    <strong>02.03.2024: "Dschihad betreiben": Bordell-Killer stach 96 Mal zu.</strong> Im Kripo-Verhör sprach der mutmaßliche Dreifachkiller von Wien nun über das Motiv seiner Tat: "Prostituierte stehen unter dem Deckmantel des Satans." <a data-li-document-ref="120023056" href="https://www.heute.at/s/dschihad-betreiben-bordell-killer-stach-96-mal-zu-120023056">Weiterlesen &gt;&gt;</a>
    02.03.2024: "Dschihad betreiben": Bordell-Killer stach 96 Mal zu. Im Kripo-Verhör sprach der mutmaßliche Dreifachkiller von Wien nun über das Motiv seiner Tat: "Prostituierte stehen unter dem Deckmantel des Satans." Weiterlesen >>
    Picturedesk, privat (Montage: "Heute")