Beamte drohen mit Kampfmaßnahmen

Die Gewerkschaft hat wegen der stockenden Gehaltsverhandlungen einen Vorratsbeschluss für Protestaktionen gefasst.

Bei der Bundeskonferenz der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und der Bundesvorstand der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG-KMsfB) gehen die Wogen hoch: Sie lehnen in getrennten Resolutionen das Angebot der Regierung von 2,5 Prozent Gehalts-Plus ab.

Konkrete Prozentzahlen werden in den Resolutionen nicht genannt, aber die Forderung bekräftigt, die Inflationsrate (2,95 Prozent) und einen Anteil am Wirtschaftswachstum als wesentliche Parameter für die Gehaltsverhandlungen heranzuziehen. Die Gewerkschaft hat in der letzten Runde am vergangenen Freitag ihre Forderung von ursprünglich 4,65 auf 3,9 Prozent reduziert.
Heinisch-Hosek will nicht nachbessern

Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hatte zuvor betont, dass sie ihr Angebot einer Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent nicht nachbessern werde: "Das ist mein letztes Angebot." Die Gewerkschaft werde bei den Verhandlungen entgegenkommen müssen. Man habe nur noch wenige Tage Zeit für eine Einigung, wenn die Erhöhung der Gehälter mit 1. Jänner wirksam werden solle. Dass es zu Streiks kommt, erwarte sie nicht.

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