Erst im August 2025 ist Urs Lehmann als Präsident des Schweizer Skiverbandes zurückgetreten, hat die Position des CEO beim Ski-Weltverband FIS übernommen. Nicht einmal ein Jahr später ist die Ära des 57-jährigen Schweizers schon wieder zu Ende, Lehmann zog einen Schlussstrich und legte sein FIS-Amt zurück.
Das Problem dabei: Lehmann hat sich mit dem amtierenden FIS-Präsidenten Johan Eliasch überworfen. Der britisch-schwedische Geschäftsmann stellt sich Mitte Juni der Wiederwahl, muss um diese allerdings bangen. Er und Lehmann waren einst Widersacher gewesen, ehe sich die beiden zusammengerauft hatten. Doch nun krachte es erneut. Und es kam zum Zerwürfnis, wie der "Blick" berichtet. Auslöser waren demnach Auffassungsunterschiede über die finanzielle Situation des Ski-Weltverbandes. Der Schweizer hatte Alarm geschlagen, während Eliasch darauf bestand, dass alles in Ordnung sei.
Lehmann hätte intern gegenüber Swiss Ski erklärt, dass die Situation miserabel aussehe, der Verband womöglich in zwei Jahren pleite sein könnte. Der Schweizer Skiverband habe daraufhin offiziell nachgefragt. Und genau das führte zum Zerwürfnis zwischen Eliasch und Lehmann. Daraufhin legte Lehmann sein Amt zurück.
Allerdings besteht die Chance für den 57-Jährigen, zur FIS zurückzukehren. Nämlich genau dann, wenn Eliasch am kommenden Donnerstag in Belgrad nicht wiedergewählt werden sollte. Dann könnte Lehmann wieder als CEO eingesetzt werden.