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Becker wollte Schulden mit Ehering begleichen

Vor Gericht verteidigt sich Boris Becker gegen den Vorwurf, Teile seines Vermögens verschleiert zu haben. Neue Details kamen nun ans Tageslicht.
Erich Elsigan
24.03.2022, 09:40

Boris Becker bestreitet aktuell sein härtestes Match. Der ehemalige Tennis-Superstar steht in London vor Gericht, weil er während seiner Insolvenz Vermögen verschleiert haben soll. Es geht um Gelder in Millionenhöhe, die auf andere Konten überwiesen wurden, nicht angegebene Immobilien, Aktien und Trophäen.

Becker wollte auch Finca verkaufen

Becker, dem sieben Jahre Haft drohen, plädiert auf unschuldig. Der Deutsche gibt an, dass er 2017, als er wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt wurde, dem Insolvenzverwalter einen "teuren Ehering" angeboten habe. Auch habe der 54-Jährige seine zehn Millionen Euro teure Finca auf Mallorca verkaufen wollen. Zusätzlich habe er dem Insolvenzverwalter angeboten, "sich in seinem Haus in Wimbledon umzusehen und zu schauen, was vorhanden ist."

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Der genannte Insolvenzverwalter bestätigt vor Gericht, dass Becker "kooperativ" gewesen sei. Zudem räumt er einen Fehler ein. Er habe vergessen, einen für die Ermittlungen wichtigen Fragebogen von Becker unterzeichnen zu lassen.

Der Prozess wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Freundin Lilian de Carvalho begleitet Becker zu den Verhandlungen.