Bei Arbeitern holte FPÖ doppelt so viele Stimmen wie SP

FPÖ-Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner konnte mit seiner Partei wieder bei den Arbeitern punkten.
FPÖ-Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner konnte mit seiner Partei wieder bei den Arbeitern punkten.fotokerschi.at
Die SPÖ galt einst als Partei der Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Detailergebnisse der  Landtagswahlen zeichnen ein anderes Bild.

Als ob das schwache Wahlergebnis für die SPÖ bei den oberösterreichischen Landtagswahlen (man erreichte gerade einmal 18,6 Prozent und verbuchte ein Mini-Plus von 0,21 Prozent) nicht schon genug sei, wurde nun in der Analyse ein weiteres niederschmetterndes Detail bekannt.

Denn die SPÖ wird immer weniger die Partei die Arbeiterinnen und Arbeiter. Die wählen schon seit Jahren lieber die FPÖ statt der Roten. Und das war auch 2021 nicht anders.

Denn, wie eine Analyse von Peter Hajek zeigt, wählten die Arbeiterinnen und Arbeiter auch in Oberösterreich lieber die FPÖ statt der SPÖ.

Denn während 41 Prozent von ihnen die FPÖ konnte die FPÖ nur 29 Prozent für sich gewinnen. Kurios: Es wählten sogar mehr Arbeiterinnen und Arbeiter die ÖVP, nämlich 26 Prozent. Und nur vier Prozent der Arbeiter wählten Grün. MFG bekam immerhin fünf Prozent.

Zum Vergleich: Die ÖVP konnte bei den öffentlichen Bediensteten 42 Prozent der Stimmberechtigten für sich gewinnen, bei den Selbständigen 39 Prozent und bei den Angestellten 30 Prozent.

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