Bei der Diakonie haben am Karfreitag alle frei

Unabhängig von Religionszugehörigkeit gibt die evangelische Hilfsorganisation allen rund 9.000 Angestellten frei.
Bei der Diakonie muss künftig keiner der rund 9.000 Angestellten am Karfreitag arbeiten. Das hat die evangelische Hilfsorganisation am Donnerstag bei den Kollektivvertragsverhandlungen festgelegt. Dazu gab's ein Gehaltsplus von 3,2 Prozent.

Diese kollektivvertragliche Vereinbarung sei angesichts des Beschlusses im Nationalrat ein "wichtiges Anliegen" gewesen, heißt es in einer Aussendung.

Für alle Mitarbeiter

"Der Karfreitag ist der höchste Feiertag für die Evangelischen und zentral für unsere Identität", so Pfarrerin Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich. "Er ist aber auch für unsere Gesellschaft insgesamt bedeutsam. Er ist der Tag, an dem wir die menschliche Erfahrung des Leidens bedenken."

Der Karfreitag sei deshalb für die Diakonie wichtig. "Denn als Diakonie sind wir da für Menschen an verschiedenen Tiefpunkten des Lebens", so Moser. Der freie Tag gilt für alle Mitarbeiter – unabhängig davon, welcher und ob sie einer Kirche oder Religionsgemeinschaft sie angehören.

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(lu)

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