Bei Hofer-Sieg müssten Wettanbieter doppelt zahlen

Bild: EPA/Fotolia/heute.at-Montage

Die Wiederholung der Stichwahl stellt die Wettanbieter vor eine schwierige Situation: Menschen, die im ersten Wahlgang auf Van der Bellen gesetzt haben, wurde das Geld bereits ausbezahlt. Für den Fall, dass nun Hofer gewinnt, müssten auch jene, die auf Hofer gewettet haben, ihr Geld bekommen.

Die Wiederholung der Stichwahl stellt die Wettanbieter vor eine schwierige Situation: Menschen, die im ersten Wahlgang auf gewettet haben, ihr Geld bekommen.

Die Frage damals lautete nämlich: "Wer wird Österreichs nächstes Staatsoberhaupt?" und war somit nicht speziell auf die Stichwahl bezogen. In Zukunft wollen die Wettanbieter präziser formulieren.

Geld darf behalten werden

Claus Retschitzegger, Pressesprecher von bet-at-home erklärte gegenüber der "APA", dass von denjenigen, die im Falle eines Hofer-Gewinns fälschlicherweise mit einer Van der Bellen-Wette Geld gemacht haben, nichts zurückgefordert wird. Auch für Interwetten ist eine Rückforderung kein Thema.

Für diejenigen, die damals mit Hofer eigentlich doch auf den richtigen Bundespräsidenten getippt haben, wird die Situation neu bewertet. Die damaligen Quoten für einen Hofer-Sieg lagen zwischen 1:1,60 bis 1:1,75.

Für die Wettanbieter wäre das ein enormes Verlustgeschäft. Niedrige bis mittlere sechsstellige Beträge wurden auf die Bundespräsidentenwahl verwettet. Am liebsten wäre es den Unternehmen wohl, wenn wieder Van der Bellen gewinnt, dann bleibt bei den Wetten alles, wie es war.

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