Belgien bastelt an der Vier-Tage-Woche für alle

Belgiens Arbeitsminister Pierre-Yves Dermagne
Belgiens Arbeitsminister Pierre-Yves DermagneEPA
Die belgische Regierung berät die Einführung der Vier-Tage-Woche als Teil einer Arbeitsmarktreform. Sie könnte noch diese Woche beschlossen werden.

Weltweite Tests (meist allerdings nur unter Beamten) legten den Verdacht nahe, dass Angestellte produktiver und zufriedener sind, wenn sie nur vier Tage pro Woche arbeiten. Belgiens Regierung berät nun eine entsprechende Änderung, da sich die Arbeitssituation vieler Menschen nach den Covid-Lockdowns stark verändert hätte. Die Vier-Tage-Woche sei daher eine "fundamentale Angelegenheit" für Arbeitsminister Pierre-Yves Dermagne, so sein Sprecher. "Am Sonntag oder Montag wird es mehr Klarheit über den Vorschlag geben." Denn alle sieben Parteien der Regierungskoalition seien dafür, berichtete der Sender VTM.

Keine Arbeitszeitverkürzung

Es soll aber keine Arbeitszeitverkürzung geben, die bestehenden 38 bis 40 Wochenstunden sollen auf vier statt fünf Tage aufgeteilt werden. Die Vier-Tage-Woche soll nicht verpflichtend sein: Arbeitnehmer dürften sich ihr Modell aussuchen.

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