Lange galten Sarah "Fergie" Ferguson und der ehemalige Prinz Andrew als das royale Ex-Paar, das trotz Scheidung immer zusammenhielt.
Doch hinter der vermeintlichen Harmonie soll deutlich mehr Berechnung gesteckt haben, als viele dachten.
Nach ihrer Hochzeit 1986 und der späteren Trennung im Jahr 1992 präsentierten sich Sarah Ferguson und Andrew weiterhin als eng verbunden. Fergie sprach sogar vom "glücklichsten geschiedenen Paar der Welt". Doch Royal-Experte Andrew Lownie zeichnet nun ein ganz anderes Bild: "Es war eine bequeme Tarnung."
Wie "Gala" berichtet, soll die Freundschaft zwischen den beiden vor allem eine Inszenierung gewesen sein. Lownie bezeichnete Fergusons positive Darstellung als "schon immer hohl" und erklärte, die Ehe sei bereits früh von Affären überschattet gewesen. Während Ferguson 1991 mit Finanzmanager John Bryan auf der französischen Riviera für Aufsehen sorgte, soll auch Andrew mehrere Beziehungen gehabt haben.
Trotz aller Krisen blieb Ferguson lange an Andrews Seite und lebte weiterhin mit ihm in der Royal Lodge. Laut Lownie hatte das vor allem praktische Gründe: "Der einzige Grund, warum Ferguson weiterhin bei ihm Unterkunft erschlich, war, dass es ihr Geld sparte und ihre Verbindungen zum Königshaus aufwertete."
Die angeblich perfekte Freundschaft der beiden soll demnach weniger aus großer Verbundenheit entstanden sein, sondern vielmehr aus gegenseitigem Nutzen. Ein Bild, das nun ordentlich Risse bekommt.