Bergrettung appelliert an Vernunft der Wanderer

Bild: Bergrettung Reichenau
Viele Einsätze der Bergrettung, die tagtäglich Menschen in alpiner Notlage hilft, wären vermeidbar, wenn Bergsteiger sich den Umständen und Fähigkeiten entsprechend verhalten hätten.
So wunderschön und erholsam Bergtouren auch sein können ... überschätzt man sich oder achtet nicht aufs Wetter, können sie rasch zum Albtraum werden. Selbstverschuldet.

Auch für die Bergrettung, die in solchen Fällen ausrücken muss – bei Lawinengefahr oder Gewittern. Erst kürzlich wurden mehrere Helfer vom Blitz getroffen, als sie nach einem Einsatz vom Hochkar abstiegen – siehe hier.

"Natürlich wollen wir unser Bestes geben und den Menschen helfen, wenn sie in einer Notsituation sind. Sich halsbrecherisch in den Einsatz zu stürzen, bringt aber niemandem etwas", sagt der Landeseinsatzleiter von NÖ, Martin Gurdet.

CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Soll heißen: Wenn es auch für die Helfer zu gefährlich ist, kann eine Rettungsaktion nicht oder nur in "abgespeckter" Form gestartet werden. "Wir können auch mal nicht kommen. Das muss allen auch klar sein. Wir müssen auch an unsere eigene Sicherheit denken", stellt der Bergretter-Chef klar.

Landeseinsatzleiter Martin Gurdet
Landeseinsatzleiter Martin Gurdet
Er appelliert an die Vernunft der Bergsteiger, sich selbst nicht zu über- und das Wetter nicht zu unterschätzen. (nit)

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