Bereits Samstagfrüh war der 20-Jährige aus dem Burgenland zu einer Bergtour von Seewiesen aus ins Hochschwabgebiet aufgebrochen. Demnach sei der junge Mann gut ausgerüstet gewesen. Als er sich nicht mehr erreichbar war und auch nicht zurückkehrte, alarmierte seine Familie die Polizei.
Es folgte eine großangelegte Suchaktion. Seit Sonntagnachmittag waren rund 140 Mitglieder von Bergrettung, Feuerwehr, Kriseninterventionsteam, Polizei und Rotem Kreuz im Einsatz, berichtet der "ORF Steiermark". Sie wurden von zwei Hubschraubern und Feuerwehr-Drohnen unterstützt.
Laut dem Einsatzleiter der Feuerwehr Turnau war es als suche man "die Stecknadel im Heuhaufen". Der Grund liegt in der Größe des Gebiets und dessen "besonderer Geologie". Es gebe "sehr viele exponierte Steige" sowie "sehr steiles Gelände".
Am Sonntagabend wurde schließlich mittels einer Wärmebildkamera der traurige Fund gemacht. Die Leiche des jungen Mannes wurde in unwegsamem und steilem Gelände entdeckt. Aktuell seien Rettungskräfte mit der Bergung beschäftigt.