Eigentlich steht der polnische Torjäger noch bis 2023 beim deutschen Serienmeister unter Vertrag, eigentlich würden deshalb auch Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung anstehen. Allerdings zögerten die Bayern zuletzt. Das nährte Spekulationen über einen bevorstehenden Lewandowski-Abgang.
Auch, weil der Pole selbst ein Abenteuer in einer europäischen Top-Liga reizvoll finden würde, laut deutschen Medienberichten sogar bereits seinen Wechselwunsch bei den Bayern deponierte. Das vorzeitige Aus im Champions-League-Viertelfinale gegen Villarreal könnte dies noch verstärkt haben. Als Abnehmer wird immer wieder der FC Barcelona genannt. Coach Xavi Hernandez ist fieberhaft auf der Suche nach einem Torjäger. Da würde Lewandowski perfekt passen.
Die Bayern hoffen freilich, Lewandowski beim Klub halten zu können. "Wir wollen, dass er möglichst lange beim FC Bayern bleibt", meinte der Münchner Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn noch am Sonntag im "Doppelpass".
Allerdings sieht sich Lewandowskis Star-Berater Pini Zahavi bereits nach Interessenten um. Noch im April soll es laut "Sport Bild" zu einem Treffen mit der Barca-Führungsetage kommen. An der Säbener Straße soll derweil bereits eine Schmerzgrenze festgelegt worden sein: Unter 40 Millionen Euro wird es keinen Lewandowski-Abgang im kommenden Sommer geben.
Eine Summe, die interessierte Klubs wohl nicht abhalten dürfte. Zahavi sei demnach überzeugt, dass auch die finanziell schwer angeschlagenen Katalanen diese Summe aufbringen könnten. Genauso wie Paris St.-Germain.
Die Bayern könnten ihrerseits Angebote im Sommer ablehnen, laufen dann aber Gefahr, den Polen im Sommer 2023 ablösefrei ziehen lassen zu müssen. Wenn nicht doch noch eine Verlängerung erzielt werden kann...