Bericht: Strache wollte ganzes Ibiza-Video kaufen

Laut Medienberichten wollte Ex-FPÖ-Chef Strache das siebenstündige Ibiza-Video beschaffen – und er sei bereit gewesen, Geld zu bezahlen.
Wie der "Standard" und die "Presse" berichten, soll der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache versucht haben, das siebenstündige Ibiza-Video in die Hände zu bekommen.

Zur Erinnerung: Nur rund sieben Minuten der Aufnahmen sind öffentlich bekannt. "Süddeutsche Zeitung" und "Spiegel", die das Material zugespielt bekamen, hatten sich dazu entschieden, nur jene Passagen zu veröffentlichen, die von öffentlichem Interesse sind.

Sechsstellige Summe

Strache wetterte seit Bekanntwerden des Videos von einem manipulativen Zusammenschnitt und forderte von den Medien die Herausgabe des Materials – diese weigerten sich. Auch der Staatsanwaltschaft wollten "Süddeutsche Zeitung" und "Spiegel" das Video nicht anvertrauen. Aus Gründen des Quellenschutzes.

Laut Berichten des "Standard" und der "Presse" sollen "Strache beziehungsweise dessen Umfeld" bereit gewesen sein, eine sechsstellige Summe für das Video hinzublättern. Das Angebot sei – vergeblich – an die Hintermänner herangetragen worden.

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Der ehemalige FPÖ-Chef ließ über seinen Anwalt ausrichten, es sei "zu keinem Zeitpunkt Geld für die Herausgabe des Videos angeboten" worden. Über ein zivilrechtliches Verfahren will er das Material von "SZ" und "Spiegel" erhalten – erfolglos.

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