ORF-Moderatorin und Journalistin Nadja Bernhard spricht bei "STÖCKL" zunächst über eine Entwicklung, die ihr zunehmend Sorgen bereitet. Fake News, Social Media und die rasante Geschwindigkeit, mit der sich Informationen verbreiten, machen der "Zeit im Bild"-Moderatorin Angst.
Besonders schmerzt sie, dass viele Menschen offenbar immer weniger Vertrauen in Medien haben. "Menschen haben einen Vertrauensverlust in die Medien, was mir wirklich weh tut." Viele würden heute eher Algorithmen als Medien vertrauen – für Bernhard "eine ganz gefährliche Entwicklung".
Doch im Gespräch mit Barbara Stöckl geht es auch um die Frau abseits der Kamera. Und als sie gefragt wird, ob sie auf die unglücklichen Zeiten in ihrem Leben lieber verzichtet hätte, überrascht Bernhard mit ihrer Antwort.
"Eigentlich nicht. Man wächst ja auch," so die 50-Jährige. Ein Leben ohne Höhen und Tiefen wäre ihr ohnehin zu langweilig: "Wenn das Leben zu linear ist, glaube ich, wäre es mir ein bisschen fad. Also ich brauche schon ein bisschen Drama im Leben. Ich such’s auch ein bisschen," lacht sie.
Das kann ihre gute Freundin und Schauspielerin Kristina Sprenger, die ebenfalls in der Show zu Gast ist, nicht unkommentiert lassen: "Sagen wir mal so, du siehst manchmal ein bisschen ein Drama, wo gar nicht so viel Drama ist," sagt sie lachend. Bernhard weiß aber offenbar, was dann hilft: "Aber dann ruf ich die Kristina an und dann ist alles wieder gut."